Film

Theater

Woyzeckmaschine

"Beeindruckend ist insbesondere die Offenheit und Risikofreude im Umgang mit improvisatorischen Prozessen sowie die Wachheit und Sensibilität im Umgang mit Mitspielern, alle setzten sich allem aus" 

Jurybegründung Premio 24.05.2009

WOYZECK: Marie! MARIE [erschreckt]: Was is? WOYZECK: Marie, wir wollen gehn. 's is Zeit. MARIE: Wohinaus? WOYZECK: Weiß ich's?

«Woyzeckmaschine» ist das dritte Projekt von PENG! Palast. Es setzt sich mit der Frage auseinander, was Menschen in extremen Situationen tun.

Das Projekt stellt eine Utopie auf: Ihr seid vier. Vier in einer Welt, in der die Erde zu Asche verbrannt ist. Neustart. Alles auf Anfang. Du kannst alles sein! Deine Träume verwandeln sich in Wirklichkeit. Keine Beschränkung, keine Gesetze, keine Konformität. Vier Lösungsansätze, um wie Phönix aus der Asche aufzuerstehen. Eine hohe Verantwortung?

... und da ist dieses Ding. Ein Kasten. Eine Maschine. Es pulsiert. Es zieht dich rein. Es fängt an dich zu beherrschen.

Was passiert, wenn sich unsere heutige Gesellschaft auflöst? Bilden die übrig gebliebenen eine Gemeinschaft des Überlebens? Wie tun sie das? In der Wildnis nach der zivilisierten Welt wachsen Verrat, Unterdrückung, Machtausübung auf andere, Hilflosigkeit, Trauer, Freude, Liebe und Tod wie Löwenzahn zwischen den Ritzen des Asphalts hervor.

Die Idee zum Projekt entstand beim Gedanken an die Vereinzelung des modernen Menschen vor dem Hintergrund der Ewigkeit. Wohin konvergiert unsere Existenz?

Mitwirkende: Judith Koch, André Ilg, Nina Mariel KohlerChristoph KellerDennis Schwabenland, Désirée Meul, Matthias Keller (Lichtkonzept), Pascal Nater (Sound)

Mitwirkende: Dennis Schwabenland, André Ilg, Christoph Keller, Judith Koch,  Nina Mariel Kohler, Désirée Meul, Matthias Keller (Lichtkonzept), Pascal Nater (Sound)

"Peng ist Programm. Die freie Theater- gruppe aus Bern will verstaubte und elitäre Mechanismen des Theaters sprengen. Ihre Stücke sind direkt und nahe bei den Leuten. Die jungen Schauspieler sprechen auf der Bühne so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist." Kulturagenda 26.05.2010

Zu den Presseartikeln

Eine Produktion von PENG! Palast in Co-Produktion mit

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